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Schröter Galerie

 

Dr. Hans Vießmann-Stiftung betreut das Werk Klaus Schröters

Mit Schenkungsvertrag vom 26.10.2004 hat Prof. Schröter der Dr. Hans Vießmann-Stiftung einen Teil seines künstlerischen Lebenswerkes und die Grafiksammlung Giselinde und Klaus Schröter vermacht. „Zur Schenkung des 70-jährigen Künstlers, der lange Zeit an der Textilfachhochschule in Münchberg lehrte, gehören auch ein umfangreicher schriftlicher Nachlass, darunter das Skript für ein Fachlehrbuch mit dem Titel „Dem Stoff Gestalt eintragen“, praktische Arbeitsergebnisse von Schröters Studenten und die private Grafiksammlung, die der Professor und seine Frau Gislinde im Laufe der Jahre zusammentrugen. Die Blätter stammen von Künstlern wie Willi Geiger, Karl Hubbuch, Alfred Hrdlicka, Horst Janssen, Willi Sitte, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig.
Ralf Sziegoleit, Frankenpost vom 27.10.2004

Die unten folgende digitale Galerie stellt einige Zyklen aus dem Werk Klaus
Schröters vor, soweit sie durch den Schenkungsvertrag vom 26.10.2004 an die Dr. Hans Vießmann-Stiftung gegangen sind.

 

 

Klaus Schröter: Anmerkungen zu meiner künstlerischen Ausrichtung

„Primär arbeite ich als Zeichner und Grafiker auf dem Gebiet eines sozialkritischen Realismus. Angeregt von den großen Werken der Weltliteratur, aufgewühlt von den Verbrechen des NS – Regimes, aber auch von sozialen Verwerfungen und politischen Entartungen in der Gegenwart, arbeite ich dazu zusammenhängende Zyklen. Entweder in der Form zeichnerischer- bzw. druckgrafischer Bildfolgen, oder auch als großformatige, mehrteilige Tafelwerke, die ich mitunter mit dem Begriff >Altar< bezeichne. Altar, einmal deshalb, weil ich damit bewußt an die Altäre des Realismus in der abendländischen Tafelmalerei (Spätgotik/ Renaissance/ aber auch an jene der klassischen Moderne) anknüpfen will und zum anderen, weil ich durch die Verwendung des sakralen Begriffs „Altar“ im Kontext mit sozial- und gesellschaftskritischen Inhalten, noch zusätzlich eine provozierende Wirkung erreichen will.“

Weitere Informationen zum Werk Klaus Schröters hält die folgende Website bereit:  gislinde-und-klaus-schroeter.de